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Beru Marketperformer 14.11.2002
Bankhaus Lampe
Die Analysten vom Bankhaus Lampe stufen die Aktie von Beru (WKN 507210) weiter mit Marketperformer ein.
Die heute vorgelegten Zahlen für das erste Halbjahr (Geschäftsjahr zum 31.3.) hätten insgesamt leicht unter den Erwartungen gelegen. Ursächlich seien hierfür auf der Umsatzseite insbesondere die weiter verschlechterte Automobilkonjunktur gewesen, die gerade in Deutschland stark rückläufig seien. Die Ergebniszahlen seien zum einen von Restrukturierungsmaßnahmen bei den Töchtern REMIX und F1 sowie zum anderen von einer höher als angenommenen Steuerquote (30,7% statt 27,3%) im zurückliegenden Quartal und marktbedingten Abschreibungen auf Wertpapiere gekennzeichnet.
Das Dieselgeschäft habe sich im Vergleich zum Markt leicht unterproportional entwickelt, was auf die auslaufenden Wasserglühkerzen bei der VW-Golf-Plattform zurückzuführen sei. In den nächsten Monaten sollten hier die neuen Verträge zur Installation der elektronischen PTC-Zuheizsysteme zu erhöhten Umsatzbeiträgen führen.
Die Zündungstechnik habe in den zurückliegenden Monaten rückläufige Umsätze verzeichnet, die ihre Ursache in der schwachen Nachfrage nach Benzinfahrzeugen habe. Ebenso wie im Dieselgeschäft habe das Aftermarketgeschäft aufgrund der Verunsicherung der Verbraucher unter den Erwartungen gelegen. Vorliegende Aufträge sollten aus Sicht des Managements dafür sorgen, dass sich die Umsatzentwicklung zum Geschäftsjahresende hin wieder stabilisiere und im Folgejahr zu steigenden Umsätzen führe. Das Geschäftsfeld Elektronik und Sensorik habe - planmäßig - deutliche Zuwächse verzeichnen können. Beispielsweise habe sich der Umsatz bei den Reifendruck-Kontrollsystemen um 90,5% auf 8,0 Mio. Euro erhöht. Bestehende Verträge sowie neu anlaufende Modelle würden bei steigenden Ausstattungsraten in den nächsten Monaten dafür sorgen, dass die dynamische Entwicklung dieses Geschäftsbereichs weiter anhalten werde.
Das operative Ergebnis sei wie oben angegeben beeinflusst durch die Restrukturierungsaufwendungen bei REMIX und F1, Vorleistungen für die PTC-Zuheizsysteme, für das Dieselsofortstartsystem ISS und in der Reifendruck-Kontrolle sowie von Abschreibungen auf Wertpapiere. Demgegenüber stünden steuerfreie Veräußerungen von Anteilen an den US-Gesellschaften IMPCO und Stoneridge. Insgesamt habe BERU ein EBIT von 24,2 Mio. Euro erzielt (25,6 Mio. Euro). Dementsprechend sei der Periodenüberschuss in Verbindung mit einer leicht höheren Steuerquote auf 17,9 Mio. Euro (19,0 Mio. Euro) zurück gegangen. Das bereinigte DVFA-Ergebnis je Aktie belaufe sich zum Halbjahr auf 1,41 Euro (1,47 Euro).
Man sehe, dass die Gesellschaft strategisch sehr gut positioniert sei und zukünftig weiter vom wachsenden Dieselgeschäft profitieren werde, auch wenn die aktuell schwache Automobilkonjunktur die Wachstumsdynamik derzeitig allgemein etwas bremse. Die publizierten Zahlen würden zudem zeigen, dass der Geschäftsbereich Elektronik- und Sensorik zu einem immer wichtigeren Standbein der Gesellschaft werde. Man glaube, dass dieser Bereich auch zukünftig weiter überproportional wachse und sich dies dann zwangsläufig auch ergebnisseitig auswirken werde.
Die Analysten vom Bankhaus Lampe erachten das derzeitige Kursniveau der Beru-Aktie als fair an und bestätigen aufgrund der weiterhin gegebenen positiven Langfristperspektiven in allen Konzernsegmenten ihre Marktperformer-Einschätzung mit Kursziel auf Jahressicht von 50 Euro.
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